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Mein Weg in die Führung bei der PSD war keineswegs geradlinig. Durch meine verschiedenen Stationen innerhalb des Hauses konnte ich viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln und mich persönlich wie fachlich weiterentwickeln. Mit dem größer werden meiner Kinder haben sich Freiräume ergeben, durch die mein Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung gestärkt wurde.
Ich habe mich dann entschieden, berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie zu studieren. Während dieses Studiums haben mich besonders die Leadership-Themen begeistert. Die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen und Charakteren finde ich sehr spannend – genau das war letztlich mein Hauptbeweggrund, den Schritt in Richtung Führung zu gehen.
Als dann, passend zum Abschluss meines Studiums, das Trainee-Programm ins Leben gerufen wurde, nahm alles seinen Lauf.
Ich würde sagen: Doch, Führung in Teilzeit kann funktionieren – auch wenn sie definitiv eine Herausforderung ist. Entscheidend sind dabei eine gute Struktur, klare Organisation und ein bewusstes Zeitmanagement.
Wichtig ist außerdem, Prioritäten klar zu setzen und transparent zu kommunizieren. Auch eine verlässliche und gut eingespielte Stellvertretung trägt wesentlich dazu bei, dass Führung in Teilzeit gut gelingen kann.
Für mich zeigt sich: Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen, aber dann ist Führung in Teilzeit durchaus machbar.
Für mich gelingt diese Balance nur, weil die Familie mich unterstützt. Wir haben zuhause eine klare Aufgabenverteilung und alle Familienmitglieder ziehen an einem Strang.
Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass trotz aller Verantwortung auch genügend Freiraum für Erholung bleibt. So hat jeder die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen. Mir persönlich helfen dabei regelmäßiges Schwimmen und viel Zeit in der Natur. Das gibt mir neue Energie und sorgt für einen guten Ausgleich.
Besonders schätze ich die Flexibilität, die uns durch mobiles Arbeiten und die große Spanne innerhalb der Rahmenarbeitszeit ermöglicht wird.
Wenn zum Beispiel am Nachmittag private Termine anstehen, besteht gleichzeitig die Möglichkeit, abends von zu Hause aus noch E-Mails zu beantworten oder Aufgaben zu erledigen. Diese Flexibilität schafft für mich echten Handlungsspielraum im Alltag und ist ein großer Vorteil.
Ich hätte früher selbst nie für möglich gehalten, dass Führung auch als Mutter in Teilzeit funktionieren kann. Umso dankbarer bin ich, dass Simone als meine damalige Führungskraft diesen Gedanken in mir gesehen und gefördert hat.
Deshalb würde ich jeder Kollegin und auch jedem Kollegen, die bzw. der über Führung nachdenkt, mitgeben: Sprecht offen mit Eurer Führungskraft oder dem Personalbereich über Euren Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung. Oft ergeben sich Entwicklungsmöglichkeiten, die man für sich selbst vielleicht noch gar nicht sieht.
Manchmal braucht es einfach jemanden, der Potenziale erkennt und den Anstoß gibt, den nächsten Schritt zu wagen.
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