Wie bist du zur PSD Bank Rhein Ruhr gestoßen?
Ich bin 1994 von der Deutschen Bundespost zum damaligen Post-Spar- und Darlehensverein gestoßen. Nach meiner erfolgreichen Ausbildung zum Postassistenten-Anwärter im Jahr 1989 für den Schalterbereich der Postämter in Dortmund sind mir immer wieder die Personalgesuche des Vereins aufgefallen. Mich hat interessiert, was dieser Verein anders macht als die Bundespost.
Zum damaligen Zeitpunkt konnte man die UOB-Regelung für zwei Jahre nutzen und sich das Ganze anschauen beziehungsweise nach dieser Zeit auch wieder in den Postdienst zurückwechseln. Das nahm ich gerne in Anspruch und entschied mich nach meinem Beginn im Februar 1994, Ende Februar 1996 beim Post-Spar- und Darlehensverein zu verbleiben. Daraus sind jetzt unglaublich schöne 32 Jahre geworden. 😉
Wie hat sich dein Weg bei der PSD Bank Rhein-Ruhr entwickelt?
Also, erst einmal war mir damals, glaube ich, gar nicht bewusst, dass ich 1996 meinen angehenden Beamtenstatus über Bord geschmissen habe und komplett „neu“ hier begonnen habe. Ich wurde zunächst für Kassengeschäfte in der Niederlassung Dortmund sowie im Außendienst des Vereins eingesetzt, bis ins Sauerland runter, um unsere Kundinnen und Kunden im PSD-Bus zu betreuen. Sehr schnell war mir klar: Mit Kundinnen und Kunden Auge in Auge – das ist mein Ding. Der Vertriebler in mir wurde immer dominanter, und das wollte ich ausleben. Natürlich gehörten dazu auch Kundenberaterseminare und Prüfungen, um diese Aufgaben ausführen zu dürfen. Service- und Kassengeschäfte, die aktive und passive Kundenberatung sowie Wertpapierberatungen bestimmten ab jetzt mein Berufsleben. Nach über 25 Jahren nah am Kunden wollte ich 2021 aber auch mal die andere Seite der Bank kennenlernen. Ich fand die Arbeit im Marketing – auch ohne Studium beziehungsweise Leistungsnachweise in diesem Bereich – superinteressant und wollte mich in die Marke und die Öffentlichkeitsarbeit einbringen. Dabei wollte ich mein Netzwerk und meine Kontakte für den Arbeitgeber ausspielen und nutzen.
Was hat dich überrascht?
Überrascht bin ich immer noch …
Aus Sicht meines Arbeitgebers überrascht es mich, dass es mir über 30 Jahre auch ohne Bankausbildung gelungen ist, ihn davon zu überzeugen, dass es richtig war, auf mich zu setzen.
Aus meiner persönlichen Sicht überrascht mich definitiv, wie stark und schnell sich dieser Arbeitgeber von einer 100-prozentigen Selbsthilfeeinrichtung zu einem wettbewerbsfähigen Bankinstitut gewandelt hat.
Was schätzt du an deiner heutigen Rolle?
Ich schätze, dass man mich so nimmt, wie ich bin. Sicher ist nicht für jeden im Haus nachvollziehbar, wie ich meinen Job-, Bank- und Familienalltag angehe, aber ich tue es aus Überzeugung. Ich schätze es auch, im reiferen Alter ein Vorbild für den einen oder anderen, einschließlich unserer Nachwuchskräfte, zu sein, sie mitzunehmen und die Bank auch als Familie zu sehen.
In erster Linie schätze ich aber die Möglichkeit, meine Stärken im Umgang mit Menschen, Dienstleistern und Mitarbeitenden für die Bank zu nutzen und auszuspielen. Zudem gefällt mir, dass wir von „ganz oben“ bis „ganz unten“ eine gemischte Truppe mit PSD-Bank-DNA sind.
Warum arbeitest du gerne bei uns?
Ich arbeite gerne bei uns, weil ich gerne mit einem Lächeln morgens zur Arbeit gehe, es zeige und Leute damit anstecken möchte. Meine Familie unterstützt mich dabei, so gut es geht, und sieht mir die Freude an meinem Job an. Das führt zu Hause auch mal zu diversen Rückfragen. 😉 Ich spüre, dass ich noch etwas bewegen kann und dass mein Wort gefragt ist.
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